Game Aussicht 2016

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    • Ich gehe einfach mal dazu über um aktuelle Games zu diskutieren hier drin :)


      Superhot habe ich bereits mal erwähnt. Ich finde es sehr unterhaltsam. Es ist allerdings nicht erstaunlich, wenn man das Spiel nach 3h Spass weglegt und nie mehr spielt. Es ist eines von diesen Trial&Error spielen (wie z.B. Besieged), welche die meisten Leute nur für kurz erfreuen.






      Am Wochenende habe ich The Flame in the Flood angespielt: Eindruck der ersten Sekunden: "WTF das ist das hässlichste Mädchen-Gesicht in der Gamegeschichte".
      [IMG:http://i0.wp.com/andrearene.com/wp-content/uploads/2015/06/the_flame_in_the_flood.jpg?resize=672%2C372]
      6 Stunden später: "Ich muss jetzt aber wirklich wirklich ins Bett". Ich kann es irgendwie nicht richtig beschreiben, es ist quasi ein Survirval-Adventure, bei dem man aber gezwungen wird vorwärts zu gehen und niemals zurück kann. Das ist erstaunlich angenehm, so kommt gar nicht der Zwang auf, alles perfekt abzuschliessen, bevor man ins nächste Gebiet geht.
    • Kitsune schrieb:

      Was meinst Du denn genau mit umfangreich? Die Größe selbst - lächerlich gigantisch - ist ja schon lange bekannt.
      Die diversen Spielfeatures wie Crafting, Interaktion mit Aliens? Andere Dinge?

      ... und wenn ihr mich fragt, ist die Grösse nicht der Vorteil vom Spiel, sondern der grosse Minuspunkt.
      Es gibt wohl keinen besseren Weg, um dem Spieler vor Augen zu führen, dass er sich einer endlosen und sinnlosen Zeitverschwendung hingibt.
    • Farmer schrieb:

      Kitsune schrieb:

      Was meinst Du denn genau mit umfangreich? Die Größe selbst - lächerlich gigantisch - ist ja schon lange bekannt.
      Die diversen Spielfeatures wie Crafting, Interaktion mit Aliens? Andere Dinge?
      ... und wenn ihr mich fragt, ist die Grösse nicht der Vorteil vom Spiel, sondern der grosse Minuspunkt.
      Es gibt wohl keinen besseren Weg, um dem Spieler vor Augen zu führen, dass er sich einer endlosen und sinnlosen Zeitverschwendung hingibt.

      Ist das nicht die Definition eines ultimativen Games? Endlose, sinnlose Zeitverschwendung, die niemals langweilig wird?

      Wenn ich an dem Game irgendwas bemängeln würde, dann dass es keinen wirklichen Multiplayer gibt und dass du (noch) nicht in der Lage bist, eigene Strukturen zu schaffen
      When Society falls... We rise!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Drachenlied ()

    • Eigene Strukturen wäre nicht schlecht ja.

      Was ich meinte war ob die Größe auch Vielfalt mit sich bringt also Abwechslung etc. Ich mein ja im ersten Moment sieht alles echt super aus auch von den Videos her und so, aber vielleicht sind es nur 6 verschiedene Planeten auf die man immer wieder trifft mal etwas größer mal etwas kleiner mal sind die Lebewesen nen Meter und mal 30 Meter groß, aber ansonsten keine Unterschiede...

      Und ja ich glaube ein Multiplayer-Modus der evtl. eher auf Kooperation ausgelegt ist würde auch nicht schaden.
    • Also so wie ich das jetzt schon in mehreren Rezensionen gesehn habe, solls wohl in einem Radius vom 1000 Lichtjahren keine zwei Planeten geben können, die sich zu 100% gleichen. Natürlich wirds Ähnlichkeiten geben, weil die Generierung immer von den gleichen Faktoren abhängt:
      • Abstand zur Sonne des Systems
      • Art der Sonne des Systems
      • Größe der Sonne
      • Alter der Sonne
      • Anzahl der Sonnen des Systems
      • Rotationsgeschwindigkeit
      • Orbitalgeschwindigkeit
      • Anzahl der Monde/Asteroiden im gravimetrischen Einflussbreich(Gezeitensimualtion)
      • Vorkommende Ressourcen der Umgebung, diese werden per Zufall erzeugt und bestimmen die Zusammensetzung und Art von
        • Atmosphäre
        • Gewässern
        • Boden(schätze)
        • Lebewesen(wenn erzeugt, Vorrausetzung ist Planet befindet sich in der habitären Zone seines Systems und Umwelt ist nicht Lebensfeindlich)
      When Society falls... We rise!
    • Der Punkt an einem guten Spiel ist eben, dass dir die investierte Zeit eben genau nicht sinnlos vorkommt. :)
      Generierte Welt und "niemals langweilig" hören sich zwar irgendwie an, als wären sie natürliche Partner - aber im Normalfall sind die beiden Todfeinde.

      (Das wär was für Philosophen, es gibt schliesslich wesentliche Unterschiede zwischen generiert und generiert ;) )
    • Der Zusatz "vorkommt" ist hier der Schlüssel.

      Im Endeffekt ist jedes Spiel an sich sinnlos, da es keine Auswirkungen aufs reale Leben hat. Ob dir die Zeit sinnlos vorkommt oder nicht, hängt davon ab, was du vom Spiel erwartest. Ich erwarte von Spielen Unterschiedliches, je nachdem ob Einzel- oder Mehrspieler.

      Von Mehrspieler Games erwarte ich, das sie mich in Situationen bringen, die meine kognitiven, koordinativen und sozialen Fähigkeiten an ihre Grenzen und darüber hinaus bringen und mich in angemessener Weise emotional dafür belohnen.

      Von Einzelspieler Games, wozu man NMS aufgrund seiner schieren Größe einfach zählen muss, erwarte ich mir eine möglichst große, andere Welt und ihre Geschichte, die ich entdecken, erobern und auf die ich Einfluss nehmen kann. Der Witz an der Sache ist dass bei NMS außer der Geschichte vermutlich nie ein Punkt erreicht wird, an dem die anderen beiden Erwartungen nicht mehr bedient werden. Daher wird das für mich ein weiteres Highlight dieses Jahr.

      Die Vergangenheit anderer Spiele, die das Konzept von generiertem Inhalt nutzen zeigt, dass sich dieser immer irgendwann in Eintönigkeit verliert, weil die Generierung letzten Endes immer beschränkt auf die Faktoren ihrer Erzeugung und der daraus resultierenden Aufgaben, die es zu bewältigen gilt, ist.

      NMS hat dahingehend aber bisher die umfangreichsten Algorithmen, die stehts eine Vielzahl signifikante Faktoren verwendet.

      Wie man im Trailer weiter oben bereits vorrechnet (4:23) sind ist man bei 18Trillionen einzigartige, Planetengroße Planeten nicht in der Lage ohne Hilfsmittel völlig alleine das NMS Universum innerhalb einer menschlichen Lebzeit auch nur zu 10% seiner Gesamtheit zu entdecken. Das Game wird sich vermutlich ähnlich entwickeln wie Minecraft oder der Legobaukasten, den mal als Kind hatte:

      Es wird stetig wachsen, nie vollkommen langweilig sein und selbst wenn mans vom Konzept irgendwann mal satt hat, wird mans nach einer Pause doch wieder irgendwann anfassen, weil man von den Möglichkeiten dann doch wieder fasziniert ist.
      When Society falls... We rise!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Drachenlied () aus folgendem Grund: Rechtschreibfehler

    • Denke auch eher, dass der Weg das Ziel ist.

      Was sie da noch an Story reinbauen und was der unbekannte Antagonist machen wird, ist eben unbekannt. So ein Spiel ist halt nicht jedermanns Sache. Wer Aktion sucht oder eine ausgebuffte Story wird falsch liegen. Auch wird es nicht so einfach sein seine Materialien zu sammeln. Baut man zuviel ab, kommen diese Waechter.
      Aber mir geht es auch mehr ums entdecken. Auch in EVE konnte ich mich lange Zeit an Kleinigkeiten festhalten.
    • Drachenlied schrieb:

      Der Zusatz "vorkommt" ist hier der Schlüssel.

      Im Endeffekt ist jedes Spiel an sich sinnlos, da es keine Auswirkungen aufs reale Leben hat. Ob dir die Zeit sinnlos vorkommt oder nicht, hängt davon ab, was du vom Spiel erwartest. Ich erwarte von Spielen Unterschiedliches, je nachdem ob Einzel- oder Mehrspieler.

      ...

      So sieht es aus. Letztendlich muss jeder selber wissen, ob ihm ein Ansatz wie von NMS zusagt. Ohne es gespielt zu haben kann ich sagen: ja, die Idee von NMS sagt mir absolut zu.

      Vielleicht wird sich ergeben, dass es mir nach 10 Stunden tatsächlich langweilig wird, oder nach 25 Stunden, oder 50. Oder es unterhält mich nach 100, 500, 1.000 Stunden immer noch. Bis dahin freue ich mich aber enorm auf eines der interessantesten und gewagtesten Spiele der letzten Jahre (IMHO).

      Auch soll es ja so sein, dass in der Außenbezirken des Universums alles noch recht 'normal' zugeht. Je näher man dem Zentrum kommt, soll es zunehmend seltsamer werden. Was das heißen kann, ist natürlich kaum vorherzusagen. Grob spekuliert dürften die Parameter der Algorithmen zur Kreation aller Objekte in NMS mit zunehmender Nähe zum Zentrum eine immer größere "Bandbreite" bekommen. Wenn es dann Konstellationen / Objekte / Formen / ... gibt, die nur bei besonders "weit draußen" liegenden Parametern ihren Weg ins Spiel finden, könnte richtig abgefahrenes Zeug auf die Entdecker warten.

      Ein ganz besonderer Reiz liegt auch noch darin, dass die Spieler tatsächlich echte Entdecker sein werden. Bei normalen Spielen mag das zwar so aussehen, aber letztendlich könnte jeder Entwicker mal eben fix eine Liste aller Objekte exportieren und genau sagen, was man wo wie finden kann. Hier nicht. Hier kann ich tatsächlich Dinge entdecken, die vor mir niemand - die Entwickler eingeschlossen - je gesehen hat. Attack ships on fire off the shoulder of Orion...

      Ein Spiel, bei dem nicht 5 min nach Release schon Walkthroughs zu allen Aufgaben / Quests / Rätseln / Verstecken ... existieren - ich kann es kaum erwarten :)
    • Farmer schrieb:

      Ich bin SEHR gespannt, vorallem dass es nun OpenWorld sein soll und mehr Wege zum Zeil führen.

      Den ersten Teil habe ich echt super gefunden, selbst wenn der Pfad ziemlich eingeschränkt war und es echt hohes Frustpotential hatte (Ich habe es ohne Waffen durchgespielt)
      Das ist so ein Spiel, das wird erst beim 2ten Mal spielen wirklich gut,
      wenn man dann die Wege kennt und einfach durchrennt und alles in einem Fluss läuft, darauf hoffe ich eigentlich
      "Menschen sind wie Würfel, wir werfen uns in unser Leben" Jean-Paul Sartre

      "Nicht die Feder ist mächtiger, auch nicht das Wort. Der Wille besiegt alles, sogar die Vernunft." Unbekannt