Elysium

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    • Da wir letztes Wochenende nicht dazu gekommen sind, haben wir nun Gestern endlich das neue Spiel Elysium antesten können. Das Spiel ist für 2-4 Spieler und hat eine angegebene Spieldauer von 60 min. Wir brauchten zu dritt inklusive Erklärung etwas weniger als 2 Stunden, wobei wir die Karten natürlich allesamt erstmal kennen lernen mussten.



      Das Spiel ist rund um den griechischen Olymp aufgebaut und spricht uns so vom Thema schon gut an. Es gibt Kartensets zu 7 verschiedenen Göttern, wobei man mit 5 dieser Sets spielt und diese zu einem gemeinsamen Stapel zusammen mischt. Von diesem Stapel kommen dann, je nach Spielerzahl, unterschiedlich viele Karten zum Einsatz.

      Es werden 5 Epochen gespielt, die jeweils aus 4 Aktionsrunden bestehen. Am Ende jeder Runde gibt der Spieler eine der 4 farbigen Säulen ab, die man vor sich stehen hat. In 3 dieser Runden erwirbt man sich neue Karten und in einer sichert man sich einen Auftrag und somit die Zugreihenfolge für die nächste Epoche. Die farbigen Säulen, die man noch hat, bestimmen dabei welche der Aufträge und Karten man noch zur Auswahl hat. Sollte man keine Karte oder keinen der Aufträge mehr nehmen können, weil man keine passende Säule mehr hat. So muss man eine Karte auf der Rückseite als Bürger nehmen oder einen der Aufträge auf der Rückseite nehmen. Dieses System ist sehr spannend und ist für mich zumindest wieder etwas Neues.

      Die Karten bestehen aus 3 verschiedenen Stufen (1-3) der verschiedenen Götterfamilien, welche man zuvor als Stapel zusammen gemischt hat. Um sie zu nehmen, braucht man eine oder zwei verschiedene Säulen. Die Karten selbst besitzen unterschiedliche Fähigkeiten und es gibt jede Karte genau zwei mal. Es gibt Karten mit einmaligen oder dauernden Effekten, mit aktivierbaren Fähigkeiten und solche, die erst zum Spielende Siegespunkte generieren.
      Nachdem man Karten erworben hat, kommen sie in die Spähre (über dem Balken) des Spielers, dort kann man ihre Effekte nutzen. Damit sie für die Schlusswertung zählen, muss man sie ins Elysium (unter dem Balken) befördern, wo man jedoch ihre Effekte nicht mehr nutzen kann (Abgesehen von den Siegespunkten zu Spielende).

      Die Aufträge bestimmen, wie bereits erwähnt, die Zugreihenfolge für die nächsten Runde. Und wie in den meisten Spielen, ist es ein Vorteil früher am Zug zu sein. Daneben generieren sie auch noch ein Einkommen an Gold und/oder Siegespunkten und bestimmen, wie viele Übergänge der Spieler von der Sphäre ins Elysium vornehmen darf. Sollte ein Spieler keinen passenden Auftrag mehr bekommen haben, wird er Letzter in der Zugreihenfolge und hat nur ein minimales Einkommen sowie einen möglichen Übergang. Am Anfang des Spiels hat man lieber viele Karten in der Sphäre und am Ende möchte man eher noch so viele Karten wie möglich ins Elysium befördern.

      Mit den Karten im Elysium bildet man verschiedene Mythen in dem man die Karten gruppiert. Entweder man versucht möglicht alle drei Stufen einer Familie zusammen zu bekommen oder möglichst viele Karten der gleichen Stufe unterschiedlicher Familien (also bis zu 5). Bürger (umgedrehte Karten) darf man dabei als Joker verwenden, jedoch erst ab der dritten Karte anhängen und sie geben am Schluss des Spiels einen Abzug an Punkten. Hat man als erster eine Familie komplett, bekommt man einen Bonuschip dieser Familie. Ausserdem gibt es noch einen Chip für den grössten Mythos jeder Stufe.

      Am Ende der 5. Epoche verschwinden alle Karten in der Sphäre und alle Mythen, die weniger als zwei Karten umfassen. Dann zählt jeder Spieler seine Punkte zusammen und natürlich gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.

      Dadurch dass man nicht immer mit den gleichen Götterfamilien spielt und jede dieser Sets seine eigenen Eigenheiten mit sich bringt, kommt auch genug Abwechslung in das Spiel und erhöht die Wiederspielbarkeit. Ausserdem ist die Verpackung praktisch gestaltet und das Spielmaterial ist ansprechend gestaltet.

      Kai Schober schrieb:


      • Taschenmammuts erschüttern nicht länger den Boden, wenn sie sterben. Ganz ehrlich, so schwer sind die nun wirklich nicht.

    • Sehr cool, vielen Dank für Deine Spielevorstellung(en). :)

      Elysium liegt bei mir leider auch noch auf dem Stapel der ungespielten Spiele. Habe bisher nur Gutes davon gehört und freue mich schon auf unsere erste Partie!
      "Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden. Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen." (George Bernard Shaw)
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