Brettspiel-Smalltalk

    • Frisch bei uns eingetrudelt ist gerade die zweite Erweiterung Foulspiel zum Blood Bowl Team Manager Kartenspiel, worüber ich hier schon einmal schrieb und sobald diese Erweiterung öfter gespielt wurde, ich auch noch mal ausführlicher berichten werde. Ich bin sehr gespannt, wie sich die drei neuen Teams Goblins (mit Kettensägen, Bomben und Pogostöcken), Chaos-Zwerge (auch am Boden noch eine Macht) und Nurgles (mit Pest und Krankheit zum Sieg) spielen werden. Neu sind zudem Fouls und damit verbunden Strafen, Stadien als Austragungsorte, die taktische Einschränkungen bedeuten und ein käuflicher Schiri. Lasst die Blood Bowl Sommer Saison 2015 beginnen...
      "Du schreitest ewig durch die Schattenreiche, kämpfst gegen das Böse, wo andere versagen. Möge dein Durst nach Rache nie versiegen, möge das Blut auf deinem Schwert niemals trocknen - und mögen wir dich nie wieder brauchen."
      -Corrax-Eintrag 7:17
    • Der ausführliche Bericht folgt noch, wir spielen erst in 2 Wochen weiter und so lange möchte ich noch warten. Letzten Freitag haben wir die ersten 2 Szenarien der Kampagne gespielt und es war wirklich genial! Das erste Szenario hat extrem spannend und mit knappem Fotofinish das Imperium (meiner einer) für sich verbuchen können, die zweite Mission haben dann die Rebellen gerockt. Bisher also noch sehr ausgewogen. Und riesig viel Spaß mit maximal möglicher Star Wars Action. Einfach klasse!

      Als Tipp und Hinweis noch, weil Du von 1 vs. 3 schreibst: Auf BGG liest man sehr häufig den Tipp und Hinweis, dass man nach Möglichkeit immer mit 4 Rebellen spielen sollte, egal wieviel Mitspieler tatsächlich mitspielen. Einfach die Figuren unter den Spielern aufteilen oder gemeinsam entscheiden, was sie machen. Es gibt von den Regeln her zwar ein ausgleichendes Konzept, das die Rebellen verstärkt, wenn weniger Figuren teilnehmen, aber das passt wohl zu manchen Szenarien nicht ganz so gut und bringt letztlich doch ein Ungleichgewicht ins Spiel. Die Szenarien sind einfach auf 4 Rebellenfiguren abgestimmt und so macht es wohl auch am meisten Spaß - wir hatten ihn in jedem Fall!

      Ein ausführlicher Bericht folgt dann wie gesagt, wenn wir mehr Missionen gespielt haben.

      @Katam Menor: Soll ich Dich in die Brettspielgruppe mit aufnehmen? :)
      "Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden. Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen." (George Bernard Shaw)
    • bin grade dabei die Sturmtruppen anzumalen, oh Gott ist das eine Arbeit, aber bringt Spaß wieder zu malen, ein teil meiner Maus und Mystik Figuren ist auch fertig, aber nun muss erstmal SW/IA herhalten, einfach ein Tolles Game,und Freue mich ebenfalls auf eine neue Runde zuspielen...


      muss aber auch sagen dass das Spiel das Ältere Zeichen es mir total angetan hat, zählt mit zu meinen Neuen Lieblings spielen, neben Star Wars Imperial Assault, und Maus und Mystik...und zig andere Spiele die man gar nicht alle nennen kann.
      Entsafter 2000 kommt mit 9 und 7 Leben klar *brrzzz Miau brrzzz*
    • Und dann war da dieser Spieleabend, wo das Brett komplett gegen uns war. Wir spielten kooperativ Zombicide und verloren die gewählte Mission in drei Anläufen ("Aller guten Dinge sind drei") bereits nach 3-4 Runden. Die Motivation war dahin, der Abend schon etwas fortgeschritten, dass man sich noch was neues antun wollte. Um wenigstens im Thema zu bleiben, kamen die Zombie Würfel auf den Tisch und retteten den Abend.

      Die Regeln hat man in 2 Minuten verstanden (Versprochen!) und sind auch nicht länger als die heutigen "Handbücher" in den Spielepackungen *hüstel*. Alternativ könnt ihr auch den nachfolgenden Text lesen.

      Das Spiel hat 13 Würfel, that's all! Reihum wird gewürfelt, immer mit drei Würfeln, die man verdeckt "zieht". Als Zombie gilt es Gehirne zu verspeisen (zu erwürfeln). Die Menschen wehren sich allerdings mit Schrotflinten. Gewürfelte Hirn- oder Schrotflinten-Symbole legt man beiseite. Fußstapfen-Symbole müssen bei erneuten Wurf wieder benutzt werden. Das Opfer ist entkommen. Man würfelt wieder mit drei Würfeln. Hat man irgendwann drei Schrotflinten gewürfelt, sind alle zuvor gesammelten Hirne weg. Also nicht zu gierig sein, vorher aufhören und sich die bis dahin gesammelten Gehirne gut schreiben lassen. Dann ist der nächste Zombie-Spieler dran. Der Zombie, der zuerst 13 Gehirne erwürfelt hat, gewinnt.

      Kurz, knackig, einfach genial. Die Würfelmechanik dürfte nicht unbekannt sein, mit dem Zombie-Setting dahinter entsteht aber eine launige Atmosphäre am Tisch, die man nicht unterschätzen sollte.

      Und wer das ganze noch etwas variieren möchte, holt sich für 5 Euro das Zombie Würfel Double Feature. Das sind drei weitere Helden-Würfel, die das Prinzip weiter ergänzen. Mit dem "Heißen-Feger-Würfel" oder dem "Echten-Kerl-Würfel" gibt es je Würfel evtl. mehr Gehirne zu verspeisen, dafür haben diese Helden aber auch doppelläufige Schrotflinten am Start (=zwei Schrotsymbole). Und sie können sich gegenseitig aus dem Zombie-Gehirnvorrat wieder befreien. Der "Weihnachtsmann-Würfel" bringt Geschenke in Form eines Energy-Drinks oder Football-Helmes, welches den Zombie für die Runde robuster (4 Schrotflinten-Symbole erforderlich) oder flinker macht (Fußstapfen der grünen Würfel gelten als Gehirne). Der Weihnachtsmann kann auch verspeist werden, er weiß sich aber auch zu wehren.
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      -Corrax-Eintrag 7:17

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    • Zur Zeit kommen bei uns oft T.I.M.E.-Stories, Blood Rage, Viticulture und Pandemie Legacy auf den Tisch. Und natürlich nach wie vor und am häufigsten: X-Wing.

      Aktuell freue ich mich sehr auf Scythe, das jetzt bald eintreffen sollte, sowie auf Conan und Darks Souls. Letzteres wird man wohl erst 2017 in Händen halten dürfen und ich bin schon sehr gespannt, wie gut das Spiel den Flair des Computerspiels einfangen kann.
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    • Wir haben in der dunklen, kalten Jahreszeit leider nur sehr wenig Zeit mit Brettspielen verbracht. U.a. liegt seit Monaten hier das (offenbar famose) Pandemie Legacy rum. Die letzten Wochen standen klar im Zeichen von Star Wars. Bisher gab es eine Partie Star Wars Rebellion und ich habe auch mit mit dem Star Wars LCG (Living Card Game) angefangen, welches ich aktuell regelmäßig gegen einen Kumpel spiele.
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      -Corrax-Eintrag 7:17
    • Ihr hättet mich ja ruhig energischer darauf hinweisen können, wie famos Die Zwerge sind und wie fluffig es sich spielt. Also ehrlich....tz!
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      -Corrax-Eintrag 7:17
    • Space Alert - Alarm im Weltall

      Lag über ein Jahr ungespielt bei uns im Schrank. Letztes Wochenende wurde es endlich mal ausgepackt. Als Crew eines Forschungsraumschiffes gilt es dieses, direkt nach dem Sprung in einem Sektor, dieses vor den erscheinenden Bedrohungen am Leben zu erhalten. Mit der eigentlichen Sektor-Analyse hat man als Spieler nichts am Hut. Dieses erfolgt automatisiert. Die Spieler müssen sich gemeinsam nur die Energieverteilung des Schiffes managen. Im Oberdeck gibt es Lasergeschütze abzufeuern und Schilde aufzuladen, während dafür die Energie aus den Reaktoren des Unterdecks kommen. Durch Absprache bei der Bewegung und Aktivierungsreihenfolge hält man das Raumschiff über eine gewissen Anzahl an Runden am Leben, bis dieses wieder automatisiert aus dem Sektor springt.

      Der Clou: Das Brettspiel spielt man in Echtzeit! Eine Partie dauert dabei immer 10 Min. Eine Audio-CD/-Datei läuft im Laufe des Spieles, welche ab und an Ansagen macht, was an Bedrohungen sich auf das Schiff zubewegt. Innerhalb dieser 10 Min. müssen alle Crewmitglieder sich mit den anderen absprechen, Entscheidungen treffen und diese fest auslegen. Wenn die Echtzeitphase durch ist, wird in aller Ruhe in der Ausführungsrunde nachgespielt, ob alles nach Plan verläuft.

      Das Spiel ist Spaß und Chaos pur. Die ersten Partien laufen extrem planlos ab. Man holt sich eine ziemlich "blutige Nase" und man fragt sich, wie man all die ganzen Aufgaben koordiniert hinbekommen soll. Aber das Gefühl, wenn man die ersten Siege gegen das Brett einfährt, ist phänomenal. Und da eine Partie nie länger als 30 Min. dauert, spielt man es wirklich gerne mehrmals pro Abend.

      Wir fühlten uns anfangs nur von den Regeln ziemlich erschlagen, dabei sind diese letztlich gar nicht so komplex. Da es halt Echtzeit ist, muss man im Vorfeld halt eine Menge erklären, weil jeder über die Auswirkungen seiner Taten Bescheid wissen muss. Bei allen Details ist es aber recht schlüssig und logisch aufgebaut und nach zwei Spielen sitzt es. Über den Einstieg muss man einfach hinweg. Neueinsteigern würde ich empfehlen, die Regeln wirklich nur zu überfliegen. Dann einfach drauflos spielen, nicht wirklich wissen, was man da tut, mit wehenden Fahnen untergehen, um dann in der Ausführungsrunde das Spiel von den Regeln in aller Ruhe zu analysieren und Sachen nachzulesen.
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      -Corrax-Eintrag 7:17
    • Ich hatte am WE Gelegenheit Isle of Skye anzuspielen.

      spiel-des-jahres.com/de/isle-of-skye

      Das Spiel kombiniert Mechanismen aus Carcassone mit einem recht spannenden Kaufsystem.

      Interessant ist, dass das Spiel nur über sechs Züge geht, aber kaum strategische Planung erlaubt. Man agiert vor allem taktisch (bzw. opportunistisch)
      und versucht das Beste aus jedem Zug heraus zu holen. Der Wiederspielwert dürfte recht hoch sein, da die Kriterien für die Punktevergabe in jeder Partie
      neu festgelegt werden.

      Natürlich ist noch wichtig, dass sowohl Regeln als auch Spielzeit sehr überschaubar sind.

      Mir persönlich fehlt die strategische Komponente etwas, insgesamt ist das Spiel aber echt zu empfehlen.
    • „Brettspiel“ im erweiterten Sinne :

      Ich durfte D&D 5 ausprobieren (bisher nur als Spieler) und bin von dem System ausgesprochen angetan.

      Gegenüber D&D 3 bzw. 3.5, das ich bisher für den Höhepunkt der D&D-Entwicklung gehalten hatte, gibt es zwei grundlegende Verbesserungen :

      • Das Spiel wurde sehr stark entschlackt und vereinfacht. Das gilt sowohl für die Charaktererschaffung /-entwicklung, als auch für die Mechanismen, die ingame genutzt werden
      • Der Ball wird insgesamt flacher gehalten, d.h. hochstufige Charaktere heben sich zwar immer noch deutlich von der sonstigen Bevölkerung ab, erreichen aber nicht annährend die Höhen,die in allen vorangegangenen D&D-Systemen üblich waren. Wie sich das letztendlich auswirkt, muss sich für mich noch zeigen - ich erwarte aber, dass die Spielwelten mit dem aktuellenSystem nicht so eskalieren bzw. ins Absurde abgleiten.
      Für D&D-Spieler, die die Fähigkeiten und Progression ihres Charakters bis ins Detail planen und taktische Kämpfe bis ins Detail ausleben möchten, bleibt imho D&D 3.5 erste Wahl.
      Für Spielrunden mit Leuten wie mir, die schon aufgrund der eher geringen Spielfrequenz die Regeln nicht mehr so sehr verinnerlichen können wie zu den guten alten Nerd-Zeiten,
      ist D&D 5 eine schöne Alternative
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