Neulich im Kino / auf der Flimmerkiste...

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    • Muss ja sagen, je länger ich über Interstellar nachdenke und eure interessante Diskussion darüber folge, fällt der Film im nachhinein immer mehr in sich zusammen. Schade...


      Es sei angemerkt, dass es wohl DER Scifi Film mit den wenigsten Fehler ist und von Physikern gelobt wird für die bisher beste Darstellung von schwarzen Löchern in Filmen.

      Dass Charaktere öfters schlechte Entscheidungen in Filmen treffen ist nichts neues, es muss ja schliesslich Spannung aufkommen. Und weder ein Zeitparadoxon noch eine zur jetztigen Zeit nicht mögliche Technik (die theoretisch aber sein kann(!!) ) würde ich als schlecht bezeichnen, das ist bei einem SciFi Film ja absolut erlaubt. Zumal selbst das Zeitparadoxon die bisher kleverste Umsetzung war, die ich kenne (und ich lese wirklich viele absurde SciFi Geschichten)!


      ---> sehr guter Film, die Fehler sind Nichtigkeiten zur philosophischem Belustigung und keine Filmfehler!
    • Der Hobbit - Die Schlacht der Fünf Heere

      Tjo, das Ende der Hobbit-Trilogie. Sicherlich kein schlechter Film, aber er erreicht bei weitem nicht die Epicness vom dritten Herr der Ringe. Peter Jackson versteht sein Handwerk und schafft beeindruckende Bilder und Schlachten, auch wenn er des öfteren bei sich selbst kopiert. Die große Titel-gebende Schlacht war mir zu lang und ermüdete dadurch bzw. wirkte stellenweise zu sehr kalkuliert.

      Mit der ganzen Hobbit-Trilogie hat er sich zu sehr in Special-effects verloren (die im dritten Teil wenigstens wieder weniger danach aussahen) und dabei vergessen, sich um die Charaktere zu kümmern. Niemand (weder Bilbo noch Thorin) bekam wirklich Zeit sich zu entwickeln, vom restlichen Gefolge ganz zu schweigen. Schade! Vielleicht war die Geschichte einfach zu klein, dass man sie nur bedingt zu einem Epos aufpusten kann. Mit Mittelerde-Bonus gibt es gerade mal eine 7 von 10 Punkten. Die gesamte Trilogie würde ich ebenfalls dort ansiedeln.
      "Du schreitest ewig durch die Schattenreiche, kämpfst gegen das Böse, wo andere versagen. Möge dein Durst nach Rache nie versiegen, möge das Blut auf deinem Schwert niemals trocknen - und mögen wir dich nie wieder brauchen."
      -Corrax-Eintrag 7:17
    • Das Gespräch zwischen Bilbo und Smaug war eins der Highlights im zweiten Teil. Über die folgende Zwergen-Versteck-Rally verlieren wir dann lieber keine weiteren Worte. *seufz*
      "Du schreitest ewig durch die Schattenreiche, kämpfst gegen das Böse, wo andere versagen. Möge dein Durst nach Rache nie versiegen, möge das Blut auf deinem Schwert niemals trocknen - und mögen wir dich nie wieder brauchen."
      -Corrax-Eintrag 7:17
    • John Wick


      Keanu Reeves headshoted sich durch die russische Mafia, weil diese seinen Hund getötet haben. Unglaublich gut choreografierte und mitunter sehr rotzige Action. Kurzweilig, düster, hat aber ungemein Spaß gemacht. 8 von 10 Punkten
      "Du schreitest ewig durch die Schattenreiche, kämpfst gegen das Böse, wo andere versagen. Möge dein Durst nach Rache nie versiegen, möge das Blut auf deinem Schwert niemals trocknen - und mögen wir dich nie wieder brauchen."
      -Corrax-Eintrag 7:17
    • The Theory of Everything - Die Entdeckung der Unendlichkeit

      Biografie über Stephen Hawking Läuft bei uns jedoch schon aus, etwas spät dran.
      Ich war enttäuscht, hatte mir etwas anderes Erwartet. Der Film ansich gut, für Leute die noch nicht selbst über Stephen Hawking recherchiert haben auch sicherlich nichts falsches, aber für meinen Geschmack steht seine Frau zu sehr im Mittelpunkt und es wird stark an der Tränendrüse geschraubt.
      Eher ein Film für Frauen würd ich sagen - Liebesdrama schon fast.
      Viel zu wenig wird auf seine Arbeiten eingegangen, immer nur als neuer Punkt angesetzt um wieder das Leiden seiner Frau zu zeigen.

      Fazit:

      Guter Film, schöne Bilder, gute Schauspieler aber Themenverfehlung.
      7/10
    • Birdman

      holte 4 Oscars 2015 (in den Königsdisziplinen Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste Kamera)

      Meine Erwartungen waren gar nicht so groß (hab ihn paar Tage nach den Oscars im Kino geschaut), da mich die Beschreibung irgendwie nicht so gepackt hatte.

      Die Karriere von Riggan Thomson (Michael Keaton) ist quasi am Ende. Früher verkörperte er den ikonischen Superhelden Birdman, doch heute gehört er zu den ausgedienten Stars einer vergangenen Ära. In seiner Verzweiflung versucht er, ein Broadway-Stück auf die Beine zu stellen, um sich und allen anderen zu beweisen, dass er noch nicht zum alten Eisen gehört. Als die Premiere näher rückt, fällt Riggans Hauptdarsteller unfallbedingt aus. Der Regisseur findet mit Mike Shiner (Edward Norton) schnellen Ersatz – der jedoch nicht nur ein genialer Schauspieler, sondern auch ein exzentrischer Choleriker ist...


      Dafür fand ich den Film am Ende umso besser. Die Story ist an sich gar nicht der Überknaller, viel mehr die Technik und die schauspielerische Leistung. Eine große Besonderheit des Films liegt in der Optik. Der Film spielt nahezu die ganze Zeit in dem Broadway-Theater (auf der Bühne und hinter den Kulissen, also kein klassisches Kammerspiel), wobei er als quasi "OneShot" gefilmt ist. Das heißt die Kamera fährt die ganze Zeit von einer Szene zur nächsten, von Dialog zu Dialog ohne (offensichtliche) Schnitte. Ist einfach fantastisch anzuschauen und passt perfekt in das Theater-Setting.
      Dazu dann noch der Cast. Michael Keaton, Edward Norton, Emma Stone, Naomi Watts, Zach Galifianakis uvm.
      Die Rolle passt sehr gut zu Michael Keaton, da er in seiner persönlichen Laufbahn nach Batman in den 90ern ein ähnliches "Schicksal" hinter sich hat - er parodiert also auch ein bisschen sich selbst. Dann Edward Norton. Ich feier ihn ja sowieso schon, aber in Birdman freute ich mich nach dem ersten Auftritt (der ersten Szene) wie ein Schneekönig auf jede weitere Szene mit ihm, sein Charakter ist einfach brilliant geschrieben und umgesetzt. Generell sind die schauspielerischen Leistungen durch die Bank weg erste Sahne!
      Die Story selbst wird so immer spannend erzählt und geht im angenehmen Tempo voran. Einzig das Ende ist vielleicht etwas merkwürdig. Nichtsdestotrotz in sich schlüssig und zufriedenstellend.

      Zum Glück ist der Film allgemein nicht so schwermütig wie andere Werke Innaritus (bspw. Beautiful mit Javier Bardem), sondern kommt viel mit Situationskomik und (düsterem) Humor. Außerdem wird auf einer Art Metaebene das derzeitige Hollywood-AAA-Action-Kino wunderbar auf die Schippe genommen. Gerade Michael Bay und Konsorten bekommen gut ihr Fett weg :)

      Ich bin wirklich froh mal wieder so einen "handgemachten" Film gesehen zu haben, das gibt's heutzutage nicht mehr viel. Zumindest nicht in der phänomenalen Qualität.

      Mein Fazit: Unbedingt anschauen!

      FFXIV:ARR // Anfroy Tallguard
    • Avengers - Age of Ultron

      Größer als sein Vorgänger und erneut sehr unterhaltsam. Joss Whedon versteht es einfach die Gruppendynamik der zahlreichen Darsteller einzusetzen. Sein Vorgänger fand ich aber einen Ticken besser. 3D hat es mal wieder gar nicht gebraucht. 8 von 10 Punkten.

      Das MCU hat aber ein Problem mit den Schurken. Es gibt keine "guten". (Ausnahme vielleicht Looki) Und so brachial die Action auch inszeniert ist, sind manche Action-Szenen zu lang und verhindern eine Geschichte oder etwas mehr Charakterentwicklung. Man muss doch nicht - nur weil es eine Comic-Verfilmung ist, eine interessante Story komplett der Action unterordnen. Ist Jammern auf hohen Niveau. Leider kann ich AoU nicht so lieben, wie ich den Vorgänger oder die Guardians of the Galaxy verehre.
      "Du schreitest ewig durch die Schattenreiche, kämpfst gegen das Böse, wo andere versagen. Möge dein Durst nach Rache nie versiegen, möge das Blut auf deinem Schwert niemals trocknen - und mögen wir dich nie wieder brauchen."
      -Corrax-Eintrag 7:17
    • Mad Max Fury Road

      Eine Naturgewalt von einem Actionfilm, der einen in den Sessel drückt! 9 von 10
      "Du schreitest ewig durch die Schattenreiche, kämpfst gegen das Böse, wo andere versagen. Möge dein Durst nach Rache nie versiegen, möge das Blut auf deinem Schwert niemals trocknen - und mögen wir dich nie wieder brauchen."
      -Corrax-Eintrag 7:17
    • Mad Max Fury Road

      Ich fand ihn umwerfend. absoluter Hammer. wenn der ur mad max schon damals die animationstechnik gehabt hätte, wäre wohl sowas herausgekommen. volle action und 3d war auch ok.

      Von mir gibt es 10 von 10 und einem pluspunkt extra da ich mal ne solovorstellung auf ner 20 m + Leinwand erleben durfte. kein rascheln, keine störenden geräusche von irgendwelchen leuten. manchmal hat es auch Vorteile in der Provinz zu leben.
    • Im BoingBoing haben Sie den neuen MadMax insbesondere angehimmelt für alles was er nicht macht.
      Die Physik ist nicht wie in letzter Zeit immer mehr aus einem Japanischen Actionfilm (aka total übertrieben), sonder einfach "normal". Dafür sind die Personen umso verrückter.

      Irgendwie so richtig schön auf "Oldschool" gemacht. Ich fand ihn auch super. Er hält genau das was er verspricht, was leider die Damen im Freundeskreis alle nicht cool finden :D
    • Oh nein, der neue Mad Max! :D Da muß ich jetzt leider auch noch meinen Senf dazugeben: Das ist nämlich nun der 3. Film, bei dem es mir passiert ist, daß ich im Kino mehrmals auf die Uhr gesehen hab, wann er endlich aus ist (und dann hat er auch noch Überlänge...). Ich muß dazu aber sagen, daß ich eigentlich ein absoluter Fan von postapokalyptischen Zukunftsszenarien bin und dachte, bei dem Film kann man nix falsch machen.
      Für Actionfilmliebhaber ist er bestimmt das Nonplusultra, da der komplette Film aus (gefühlten) 5min Nicht-Actionszenen besteht... was aber natürlich schwer auf Kosten der Storyline und Charakterentwicklung geht. Mad-Max-Kenner wissen: ja, diese zwei Dinge gab es sehr wohl bei den Vorgängerfilmen ;)
      Man hätte da meiner Meinung nach viiiiel mehr draus machen können - kleine Andeutungen waren immer wieder zu spüren (Max' Halluzinationen, die Armprothese, ...), wurden aber ein bißchen lieblos reingeworfen und völlig von der einfach nicht enden wollenden Verfolgungsjagd niedergewalzt.
      Der visuelle Style ist natürlich genial und das Design nach typischer Mad-Max-Manier völlig ausgeflippt und mit vielen coolen Details. U.a. einer der Gründe, wieso er bei mir auf der Pflichtfilmliste war (nicht zu vergessen der zweiköpfige Salamander :D ). Das 3D wiederum war aber überflüssig und kam mir vor wie im Nachhinein drübergeklatscht und mit dem Soundtrack will ich erst gar nicht anfangen ;)
      Alles in allem für mich wieder ein typisches Beispiel dafür, wie man aus einem interessanten Szenario, super Schauspielern, geilem Setdesign und wirklich gut gemachter Action einen Film machen kann, wo man nach dem Trailer das Ding selbst eigentlich nicht mehr zu sehen braucht (jaja, schlagt mich nur ;) ).
      300 z.B. besteht ja im Prinzip auch nur aus einem einzigen riesigen Gemetzel, aber da war das Ganze zumindest in einer Story eingebettet, wo einige Charaktere mehr als nur 10 Sätze sprechen durften und einem daher nicht völlig egal waren.
      Muß sagen, daß ich doch recht enttäuscht war, aber vielleicht war meine Erwartungshaltung einfach zu groß.
      [hier intelligente und ironisch-unterhaltsame signatur einfügen]
    • Terminator 5: Genisys

      Überraschend gute Unterhaltung für einen 5. Teil eines Franchise, in dem der Storyverlauf quasi immer identisch verläuft. Drehbuchmäßig machen Sie es sich etwas einfach und kleistern durch die Zeitreise-Thematiken einfach ein alternatives Universum drüber, lassen die Charaktere ein paar verschwurbelte Sätze dazu sagen und zack ist - maximal semilogisch - wieder alles in Reihe. Drehbuchautoren hatten da beim Brainstorming sicher ihren Spaß. Kann man so machen, kann man gut drüber hinweg sehen. Wenn man den Film nicht mit dem legendären zweiten Teil vergleicht, macht er viel Spaß und ist um Längen besser als die beiden Vorgänger.

      Die Special-Effects sind wieder erste Sahne, nur mit Helikoptern landen die Special-effects-people auch 2015 immer noch im Uncanny Valley. Mag aber vielleicht auch daran liegen, dass sie meistens dann Helikopter Stunts fliegen lassen, die einfach zu over-the-top sind.

      Arnold spielt seine ikonische Rolle auch im Alter mit Bravur und Humor(!). Emilia "where are my dragons" Clarke gibt eine famose Sarah Connor ab. Jason Clarke einen guten John Conner. Nur mit Jai Courtney (Kyle Reese) werde ich auch in diesem Film überhaupt nicht warm. Was Hayden Christensen für Star Wars ist, scheint Jai Courtney bei mir mit Actionfilmen zu sein: Maximal ein gutes Lichtdouble.

      Warnen muss man erneut vor dem viel zu langen Trailer, der auch gleich volle Breitseite den Story-Twist zeigt.

      7,5 von 10 Granaten
      "Du schreitest ewig durch die Schattenreiche, kämpfst gegen das Böse, wo andere versagen. Möge dein Durst nach Rache nie versiegen, möge das Blut auf deinem Schwert niemals trocknen - und mögen wir dich nie wieder brauchen."
      -Corrax-Eintrag 7:17
    • Ant-Man

      Marvel tritt zwei Schritte zurück und zeigt nach dem Bombast von Age of Ultron eine kleinere Geschichte um einen kleinen Superheld. Man kann viel falsch machen, in einem Film mit einem insektengroßen Superhelden, der auch noch ganze Ameisenarmeen kommandieren kann. Das Darstellerensemble meisterst diese "schwierige" Situation mit Bravur; haben sie dafür aber auch überraschend viele ruhige Charakter-Momente bekommen. Allen voran, Michael Douglas hat als "eigentlicher nur Side-kick-Charakter" sehr viel gute Screentime bekommen. Der Humor passt und und die Special-effects zeigen endlich mal, dass sie auch was schönes darstellen können und einen Film bereichern. Schöner Abschluss der Phase 2 im MCU.

      7,5 von 10 Feuerameisen
      "Du schreitest ewig durch die Schattenreiche, kämpfst gegen das Böse, wo andere versagen. Möge dein Durst nach Rache nie versiegen, möge das Blut auf deinem Schwert niemals trocknen - und mögen wir dich nie wieder brauchen."
      -Corrax-Eintrag 7:17
    • Der Marsianer - Rettet Mark Watney

      Nach Gravity (2013) und Interstellar (2014) der nächste realistische und ernst zunehmende Weltraumfilm. Er mag im Detail nicht die technische Brillanz von Gravity oder die emotionale Tiefe wie Interstellar haben, spielt aber auf Augenhöhe mit. Die Schauwerte sind über jeden Zweifel erhaben, schauspielerisch wird einiges aufgefahren und obwohl die Story wenig überraschend und ohne größere Höhepunkte erzählt wird, fiebert man mit Watney mit, wie er sich mit lakonischen Humor "aus der Scheiße zieht". Vielleicht ein paar Minuten zu lang erzählt, aber durchweg spannend und unterhaltsam. Und offenbar haben die Macher ihre Weltraum-Hausaufgaben gemacht: Viel Science und etwas Ficton (via SpOn)

      Gibt 9 von 10 Mars-Kartoffeln.
      "Du schreitest ewig durch die Schattenreiche, kämpfst gegen das Böse, wo andere versagen. Möge dein Durst nach Rache nie versiegen, möge das Blut auf deinem Schwert niemals trocknen - und mögen wir dich nie wieder brauchen."
      -Corrax-Eintrag 7:17
    • freizeitheld schrieb:

      Der Marsianer - Rettet Mark Watney

      Nach Gravity (2013) und Interstellar (2014) der nächste realistische und ernst zunehmende Weltraumfilm. Er mag im Detail nicht die technische Brillanz von Gravity oder die emotionale Tiefe wie Interstellar haben, spielt aber auf Augenhöhe mit.

      Ich hänge mich hier rein und schreie Lest das Buch!. Die Grundanforderung an den Leser ist, dass man Weltraumtechnologie von der NASA spannend finden muss. Das besondere an der Geschichte ist nämlich, dass alles eng auf Vorgehen und Technik der NASA abgestimmt ist und Watney in seinem Tagebuch (das Buch ist das Tagebuch) erzählt und erklärt, was er wie und warum gemacht hat. Diese "Selbstgespräche" über Technik, Chemie und Physik von Watney haben durchaus Hand und Fuss. Im Film hat Watney immer einen ironisch Spruch, aber das ist im Buch noch viel extremer bemerkbar. Was das Buch zugleich witzig, spannend und lehrreich macht.


      frezeitheld schrieb:

      Vielleicht ein paar Minuten zu lang erzählt, aber durchweg spannend und unterhaltsam.

      Für mich (der das Buch kennt), war es schade, dass die Roverfahrt zusammengestrichen wurde. Ist allerdings aus erzählerischer Sicht verständlich, da der Film dann echt lange geworden wäre.

      Das Buch ist ein 10 von 10 von mir, dem Film gebe ich 8/10.
    • Spectre

      Ein okayer Bond, der die bisherige Craig-Bond-Ära abschließt. Hat eine unglaublich gute Eröffnung und ein spannendes Finale. Dazwischen geht der Handlung etwas die Luft aus. Die Action ist irgendwie "egal" inszeniert, obwohl in den Szenen ne Menge passiert. Waltz gibt einen famosen Bösewicht. Bei seiner Motivation* (s.u.) muss man aber ziemlich die Stirn in Falten ziehen. Und letztlich scheint die Geheimorganisation Spectre ziemlich unspektakulär zu sein, wenn man bedenkt, dass sie über drei Filme angeteasert wurde. Dafür liefert der Film für Bond-Fans aber jede Menge Referenzen über vergangenen Bonds. Der nächste Bösewicht darf jetzt gerne aber auch mal wieder die Welt mit Killer-Laser-Satelliten bedrohen.

      Gibt gerade noch 7 von 10 Martinis.

      *Massiver Spoiler ahead:
      Spoiler anzeigen
      "Weil mein Papa dich lieber hatte als mich, habe ich ihn umgebracht, eine super-geheime und global agierende Verbrecherorganisation gegründet und über Jahre alle getötet, die dir am Herzen liegen. Eat this James! Ach und jetzt werde ich dich noch zu Tode foltern." Puh! Wie konnten das vier (!) Drehbuchautoren nur so unkreativ vergeigen? :S
      "Du schreitest ewig durch die Schattenreiche, kämpfst gegen das Böse, wo andere versagen. Möge dein Durst nach Rache nie versiegen, möge das Blut auf deinem Schwert niemals trocknen - und mögen wir dich nie wieder brauchen."
      -Corrax-Eintrag 7:17

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von freizeitheld ()

    • The Hateful 8
      Tarantinos Achter und wieder ein Western (yeah!), quasi ein Kammerspiel auf engstem Raum (yeah!) getragen von den Charakteren mit ihren geschliffenen Dialogen(yeah!). Der Ansatz klingt vielversprechend, aber ich kam letztlich ziemlich ernüchternd aus dem Kino. Handwerklich war das alles in Ordnung, bis auf das letzte Kapitel. Da scheint ihm irgendwie das Projekt entglitten zu sein.

      Letztlich ist der Film viel zu lang und viel zu schwafelig, selbst für einen Tarantino-Film. Die plötzlich explodierende Gewalt im letzten Drittel ist eher befremdlich bis abstoßend, als irgendwie filmisch "unterhaltsam". Vielleicht hätte er die eingangs gezeigte Kutschfahrt einfach nur weitaus kürzer fassen müssen (gähn!) und dazu den Mut, den spannenden Whodunit-Mittelteil bis zu Ende durch zu ziehen. Aber wahrscheinlich wollte er seine Fans zufrieden stellen, die darauf gewartet haben.

      Schade! Bekommt gerade noch 6,5 von 10 Kugeln.


      Deadpool
      Wo-hooo, was für ein Ritt! Anschauen. Punkt. Er hat den Film bekommen, den der Comic-Held verdient. Ja, okay. Schale Story, eindimensionaler Bösewicht, der böse ist, aber Deadpool muss man erlebt haben.

      Verdiente 9 von 10 Kugeln.
      "Du schreitest ewig durch die Schattenreiche, kämpfst gegen das Böse, wo andere versagen. Möge dein Durst nach Rache nie versiegen, möge das Blut auf deinem Schwert niemals trocknen - und mögen wir dich nie wieder brauchen."
      -Corrax-Eintrag 7:17
    • Batman v Superman Dawn of Justice

      Puh! Also... puh! Was ist das denn für ein Durcheinander von Film?! Hier stimmt ja fast gar nichts. Das Drehbuch völlig konfus, der Film kann sich nicht mal 5 Minuten auf einen seiner Handlungsstränge konzentrieren. Nebenbei werden auch dauern neue Story-Stränge gestartet, die letztlich aber keine größere Bedeutung haben. Zwei weitere Punkte zum Haare-raufen: Die Motivationen, warum sich diese beiden Comic-Ikonen, wie dumme Rotzlöffel benehmen und sich was auf die Glocke hauen wollen. Und dann der Grund, warum sie sich innerhalb kürzester Zeit wieder vertragen und Best-Buddys werden. Ä-u-ß-e-r-s-t dünn! Jessie Eisenbergs Lex Luther, den ich als Schauspieler sehr mag, ist irgendwie fehl am Platze. Sein Plan, die beiden Helden aufeinander zu hetzen, wirkt arg überkompliziert.

      Positiv sei erwähnt, dass die Action in Ordnung geht, auch wenn die Kamera oftmals zu nah am Geschehen ist, dass der Überblick flöten geht oder dass man mal einen besseren Blick auf die Bat-Gimmicks werfen könnte. Der eigentliche Kampf zwischen den beiden ist dann leider auch nicht mehr als eine einfache Rauferei, wo ein paar Wände und Dächer kaputt gehen. Ben Affleck gibt einen sehr interessanten gealterten und wütenden Batman ab. Auf seinen Solo-Batman, wo Affleck auch Regie führen wird, bin ich sehr gespannt. Auch Gal Gadot, die ich vorher als Wonderwoman für fehlbesetzt hielt, macht ihre Sache ordentlich. Okay, sie ist nur im Endkampf für ein paar Minuten als Wonderwoman unterwegs. Ob der Charakter einen eigenen Film tragen kann, steht noch auf einen anderem Blatt.

      5,5 von 10 Kryptonitsplitter
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      -Corrax-Eintrag 7:17
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