Rollenspiele... aber richtig!

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Nachdem ich in einem anderen Thread gerade darauf gestoßen bin, dass einige Gildies hier anscheinend auch wirkliches Rollenspiel betreiben wollte ich mal ganz neugierig reinhören, wer von euch in diese Richtung was spielt.
      Pen and Paper und LARPer nach vorn und bitte einmal melden :)

      Ich persönlich spiele DSA mehr oder weniger regelmäßig seit ich 12 Jahre alt bin. Demnach inzwischen *rechne*... 19 Jahre!

      Nebenbei haben wir jetzt auf Wunsch eines Gruppenmitglieds auch eine Cthullu- Session angefangen. Für mich mal was ganz neues ein Rollenspiel mit Schusswaffen und Fahrzeugen zu haben ;)

      Hatte in meiner Jugend da nur mal kurzen Kontakt mit Shadowrun oder Vampire die Maskerade.

      Auch zum LARP hat es mich schon das ein oder andere mal hingezogen (1x Mythodea, 3x Drachenfest). Im letzten Jahr habe ich es zu meiner Schande aber nicht mal mehr gewandet auf einen Mittelaltermarkt geschafft :-/.

      So, jetzt seid ihr dran. Was wird gespielt?
    • Angefangen hab' ich mit 14 Jahren mit DSA.
      Später mal ein Jahr in Berlin LARP gespielt, aber das und die Community dort waren mir zu doof... (lieber richtig Schwertkampf machen! :D)
      Ansonsten später auf dem Gymnasium noch eine D&D Gruppe gehabt und aktuell gibts immer wieder Cthulu-Runden.
      Bzw war jetzt letztes Wochenende wieder großes Event in der Nähe von Bremen mit meistens großen Cthulu oder auch anderen Pen&Paper-Spielen (und Magic und und und..)

      Chtulu find ich allein deswegen schon angenehm, weil man sich dafür nicht etliche Abende zusammensetzen muss - dafür fehlt uns allen auch die Zeit.
    • Während der Schulzeit, so mit 15-16 Jahren hatten wir in `ner Gruppe von 5-6 Leuten mit DSA angefangen...
      Sind dann bald zu AD&D gewechselt, wegen (wie ich finde) besserem Regelwerk und größerer, abwechslungsreicherer und weniger alberner Welt (letzteres nur meine Meinung).

      In der Hochzeit des Pen & Papers hatte ich dann mit verschiedenen Gruppen alles mögliche ausprobiert.
      Cyberpunk, Shadowrun, Call of Cthulu, MERS, Star Wars...

      War alles echt cool; da waren geile und spannende Abende dabei...und laaange Abenteuer über X Abende...

      Aber uns allen fehlt jetzt die Zeit dazu, daher seit sicherlich 10 Jahren nix mehr gespielt...
      Video games don`t affect kids!!!
      If pacman had affected us as kids, we`d be all running around in darkened rooms,
      munching magic pills and listening to repetitive music!

      -NINTENDO CEO-
    • Ich versuche schon seit einigen Jahren meinen Freundeskreis dazu zu bewegen Rollenspiele in irgendeiner Form mal auszuprobieren, leider bisher ohne Erfolg. Allerdings konnte ich sie jetzt zu "Die Legenden von Andor" bewegen und hoffe das sie danach etwas gewillter sind sich auch aufs P&P einzulassen.

      Zum LARP kam ich bisher mangels Geldes und eines Autos noch nicht. Die Grundausrüstung steht aber schon und ist mittlerweile auf Mittelaltermärkten erprobt worden :P Sobald der Führerschein und die wichtigsten Prüfungen durch sind wird das nächste Geld definitiv für ein LARP rausgehauen! :D
      <p class="bbc_center">
    • Ich hab nicht viele getestet, bin aber hin und weg von DSA. Ich war leidenschaftlicher Erzähler... nur leider hat das Vergnügen nie lange gehalten, weil man nie alle Leute regelmäßig zusammen bekommt und das Spiel sehr komplex ist. Es gibt doch bestimmt auch Pen & Paper Spiele, die simple sind, aber trotzdem Spaß machen und nicht einschränken?

      LARP hab ich auch mal ausprobiert, da war aber auch wieder das selbe Problem mit Zeit und Weg...
      Cloud: Und nun finde deinen Frieden - in meinen Erinnerungen.

      Sephiroth: Erinnerungen... Können mir niemals gerecht werden.
    • Ich hab nicht viele getestet, bin aber hin und weg von DSA. Ich war leidenschaftlicher Erzähler... nur leider hat das Vergnügen nie lange gehalten, weil man nie alle Leute regelmäßig zusammen bekommt und das Spiel sehr komplex ist. Es gibt doch bestimmt auch Pen & Paper Spiele, die simple sind, aber trotzdem Spaß machen und nicht einschränken?

      LARP hab ich auch mal ausprobiert, da war aber auch wieder das selbe Problem mit Zeit und Weg...


      Nach meinem dafürhalten ist D&D etwas einfacher vom Regelwerk als DSA (kein Attacke/Parade, kein Waffenvergleichswert) sondern ein einfaches Würfeln gegen den jeweiligen Rüstungswert.
      Ebenso gibt es keine Magiepunkte, sondern feste Zauber, die sich verbrauchen, aber nach 8h Ruhe wieder hergestellt sind.

      Als Stufe 1 Spieler steht man schnell tödlichen Gefahren gegenüber, wohingegen man ab Stufe 5-6 schon schnell IMBA wird...
      Aber (A)D&D hat mir immer gut gefallen...und deutlich besser als DSA
      Video games don`t affect kids!!!
      If pacman had affected us as kids, we`d be all running around in darkened rooms,
      munching magic pills and listening to repetitive music!

      -NINTENDO CEO-
    • Danke, Kem! Stimmt... ich kenn das System ja theoretisch von Baldur's Gate. Das basiert ja darauf?

      Ich hab auch Dungeonslayers ausprobiert, was nun wirklich sehr runtergebrochen und daher einfach ist. Das war mir dann wiederum zu simpel. Ich schau mir mal D&D etwas genauer an...
      Cloud: Und nun finde deinen Frieden - in meinen Erinnerungen.

      Sephiroth: Erinnerungen... Können mir niemals gerecht werden.
    • Hach ja, das Pen & Paper-Rollenspielen... eine große Leidenschaft von mir.

      Angefangen habe ich vor inzwischen 29 Jahren... *schluck*... im zarten Alter von 13 Jahren. Beim "ersten Mal" habe ich Freunden beim Spielen von Dungeons & Dragons zugeschaut und hatte keine Ahnung, was die da tun. War aber von Anfang an fasziniert (natürlich noch mehr, als ich dann verstand, um was es ging :D ).

      Im Laufe der Jahre habe ich viele Systeme gespielt und ausprobiert. Erwähnenswert, da über einen längeren Zeitraum gespielt, sind neben D&D die folgenden: DSA, 7th Sea, Call of Cthulhu, Space Gothic, Shadowrun und Earthdawn. Vor allem Call of Cthulhu und Space Gothic (die sich beide recht ähnlich sind, SG ist CoC im SciFi-Setting) fand ich vom System sehr genial. Eins der beiden Systeme hat mich in den letzten Jahrzehnten eigentlich fast immer begleitet. Sehr gut gefallen hat mir dabei, dass dabei das Storytelling im Vordergrund steht. Die "Spieltechnik" ist in einem überschaubaren und leicht erlernbaren Umfang vorhanden, im Vordergrund steht aber die Geschichte an sich. Und ich bin ohnehin ein großer Lovecraft und Cthulhu-Mythos-Fan.

      Darüber hinaus sind die deutschen Publikationen des Pegasus Verlages für CoC sehr empfehlenswert. Sie sind wunderbar ausgearbeitet, hervorragend mit z.B. echten Bildern, realen Preislisten und tollen Handouts ausgestattet, die viel Atmosphäre aufkommen lassen. Die reaktionelle Arbeit ist derart gelungen, dass Chaosium als englischer Herausgeber des Originals inzwischen zu einem großen Teil das deutsche Design übernommen hat.

      Für eine schöne Rollenspielrunde bin ich immer zu haben. Leider bringt es das Leben so mit sich, dass die Menschen "meines Alters" deutlich weniger Zeit haben, als noch in jüngeren Jahren, meistens wegen familiärer Pflichten. Dadurch findet auch bei mir leider das P&P-Spielen nicht mehr ganz so regelmäßig statt. Mal wieder so eine lange Kampagne mit durchgängig zusammenhängender Geschichte (bei Space Gothic haben wir an einer Story ca. 5 Jahre gespielt und uns jede Woche einmal getroffen) - da hätte ich mal wieder richtig Lust drauf! :)
      "Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden. Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen." (George Bernard Shaw)
    • Hach ja, das Pen & Paper-Rollenspielen... eine große Leidenschaft von mir.

      Angefangen habe ich vor inzwischen 29 Jahren... *schluck*... im zarten Alter von 13 Jahren. Beim "ersten Mal" habe ich Freunden beim Spielen von Dungeons & Dragons zugeschaut und hatte keine Ahnung, was die da tun. War aber von Anfang an fasziniert (natürlich noch mehr, als ich dann verstand, um was es ging :D ).

      Im Laufe der Jahre habe ich viele Systeme gespielt und ausprobiert. Erwähnenswert, da über einen längeren Zeitraum gespielt, sind neben D&D die folgenden: DSA, 7th Sea, Call of Cthulhu, Space Gothic, Shadowrun und Earthdawn. Vor allem Call of Cthulhu und Space Gothic (die sich beide recht ähnlich sind, SG ist CoC im SciFi-Setting) fand ich vom System sehr genial. Eins der beiden Systeme hat mich in den letzten Jahrzehnten eigentlich fast immer begleitet. Sehr gut gefallen hat mir dabei, dass dabei das Storytelling im Vordergrund steht. Die "Spieltechnik" ist in einem überschaubaren und leicht erlernbaren Umfang vorhanden, im Vordergrund steht aber die Geschichte an sich. Und ich bin ohnehin ein großer Lovecraft und Cthulhu-Mythos-Fan.

      Darüber hinaus sind die deutschen Publikationen des Pegasus Verlages für CoC sehr empfehlenswert. Sie sind wunderbar ausgearbeitet, hervorragend mit z.B. echten Bildern, realen Preislisten und tollen Handouts ausgestattet, die viel Atmosphäre aufkommen lassen. Die reaktionelle Arbeit ist derart gelungen, dass Chaosium als englischer Herausgeber des Originals inzwischen zu einem großen Teil das deutsche Design übernommen hat.

      Für eine schöne Rollenspielrunde bin ich immer zu haben. Leider bringt es das Leben so mit sich, dass die Menschen "meines Alters" deutlich weniger Zeit haben, als noch in jüngeren Jahren, meistens wegen familiärer Pflichten. Dadurch findet auch bei mir leider das P&P-Spielen nicht mehr ganz so regelmäßig statt. Mal wieder so eine lange Kampagne mit durchgängig zusammenhängender Geschichte (bei Space Gothic haben wir an einer Story ca. 5 Jahre gespielt und uns jede Woche einmal getroffen) - da hätte ich mal wieder richtig Lust drauf! :)


      Tja, du wohnst leider etwas weit weg ;)
    • Ja, war ne schöne Zeit, ist bei mir aber auch schon "Geschichte". Hatte mit 16 angefangen, mit Shadowrun, weil ich die Bücher damals auch gelesen hatte. Ist Hintergrund-seitig auch bis heute meine große Liebe, wobei ich seit gut 10 Jahren kein P&P mehr gespielt habe mangels stabiler Gruppe.
      Dazwischen ganz kurz etwas DSA, relativ lange AD&D und in der Endphase hatten wir mal Vampire und Werwolf (das war, wenn ich das richtig erinnere, gerade so am Übergang World of Darkness 1 auf 2). Speziell Werwolf in der alten Variante fand ich auch spannend.
      Den Link zu der Online-Community find ich ja interessant, kannte das noch nicht. Danke! Aber ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen, das das funktioniert. Wir hatten das Problem damals ja schon an einem Tisch sitzend, das (speziell bei AD&D) die Spieler eher zum Diablo-Powergaming neigten, während sie ihre Brezeln futterterten... X(
    • Soweit ich weiß läuft das ganze mit speziellen Programmen ab die die Würfelergebnisse, Bilder, Karten, Musik etc. untereinander teilen und die Teilnehmer sitzen alle im TS. Ist eigentlich recht ausführlich erklärt auf der Homepage.
      "Menschen sind wie Würfel, wir werfen uns in unser Leben" Jean-Paul Sartre

      "Nicht die Feder ist mächtiger, auch nicht das Wort. Der Wille besiegt alles, sogar die Vernunft." Unbekannt
    • *Thread ausgrab*
      Ich spiele zurzeit in einer Runde DSA und Werwölfe.
      Durch Zufall bin ich jetzt auf ein neues deutsches Rollenspiel gestoßen: Splittermond
      Hat wohl den deutschen Rollenspielpreis gewonnen und das Grundregelwerk kann man sogar gratis runterladen. Das habe ich dann einfach mal getan, angefangen zu lesen und bin ziemlich begeistert, so begeistert, dass ich glatt das Regelwerk und den Welt-Band mal bestellt habe :D
    • Ein wirklich tolles und vom Regelwerk her sehr innovatives Rollenspiel ist das neue Star Wars-RPG "Am Rande des Imperiums" von FFG bzw. Heidelberger.

      Ich spiele es aktuell in 2 Runden und es macht richtig viel Spaß. Die Grundbox ist hervorragend ausgearbeitet und bietet selbst Rollenspielanfängern die Möglichkeit, direkt loszulegen, ohne vorher die Regeln kennen zu müssen. Die vorgefertigten Charaktere und das Szenario sind darauf ausgelegt, die Regeln quasi beim Spielen zu erlernen. So kommen von SItuation zu Situation immer neue Regeln hinzu.

      Später kann man mit dem vollständigen Regelwerk dann natürlich auch selbst Charaktere erstellen, wie man es gerne möchte.

      Das System nutzt eigene, neue Würfel, die ein völlig neues Spielgefühl ermöglichen. Nämlich das gemeinsame Interpretieren des Ausgangs einer Szene in Abhängigkeit des Würfelwurfs, wobei es durchaus zu negativen Momenten bei geschafften Proben kommen kann und umgekehrt sein kann, dass eine Probe misslungen ist und trotzdem ein positiver Effekt entstand. Wirklich mal etwas anderes.



      <a data-ipb='nomediaparse' href='http://www.weltensicht.de/index.php/angespielt/596-star-wars-am-rande-des-imperiums-einsteigerset']Spielbesprechung bei Weltensicht

      "Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden. Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen." (George Bernard Shaw)